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Lebenslagen

In jeder Lebenslage abgesichert

Die Aufnahme in die Stiftung erfolgt mit dem vertraglichen Beginn des Arbeitsverhältnisses, frühestens zu folgenden Zeitpunkten:

·         18. Lebensjahr: Eintritt in die Stiftung für die Risiken Invalidität und Tod.

·         25. Lebensjahr: Eintritt in die Stiftung für die Altersvorsorge.

Adress- oder Zivilstandsänderungen müssen der Personalstelle gemeldet werden. Sie gibt diese Änderungen an die Pensionskasse weiter.

Auf eigenen Wunsch können Versicherte frühestens nach Vollendung des 58. Lebensjahres in den Ruhestand treten. Die Anzeigefrist beträgt sechs Monate.

Die Versicherten können mit Einverständnis der Firma ihren Altersrücktritt bis längstens zum 70. Lebensjahr aufschieben.

Das Sparkapital entspricht dem vorhandenen Kapital zum Zeitpunkt des Rücktritts. Die Altersleistungen können in der Pensionskasse in Form von Kapital und/oder einer Altersrente bezogen werden. Bei einmaligem Bezug des gesamten Kapitals sind alle Ansprüche an die Vorsorgeeinrichtung abgegolten. Es besteht bei der Pensionierung die Möglichkeit, nur einen Teil des Sparkapitals als Kapital zu beziehen. Dabei werden Altersrente und mitversicherte Leistungen (z.B. Lebenspartner- und Waisenrente) entsprechend angepasst.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Altersrente zugunsten einer höheren späteren Ehegatten- bzw. Lebenspartnerrente zu reduzieren.

Der Versicherte kann zwischen drei Beitragstabellen (Standard, Standard plus und Standard minus) wählen. Ohne aktiven Entscheid zahlt er Beiträge gemäss der Tabelle Standard. Mit der Tabelle plus zahlt er freiwillig höhere monatliche Beiträge ein und kann so mehr Kapital ansparen. Für Zeiten, in denen er weniger Beiträge einzahlen will oder kann, steht die Tabelle minus zur Verfügung.

Die Geburt eines Kindes muss der Personalstelle gemeldet werden. Die Tatsache, dass jemand Kinder hat, erlangt in der beruflichen Vorsorge erst im Fall eines Leistungsanspruchs Bedeutung.

Es können jederzeit, nach vorgängigem Antrag, Einlagen in die Stiftung gemacht werden, um die Altersleistungen zu erhöhen. Die Stiftung bestimmt die Einkaufslimite.

Eheschliessungen müssen der Personalstelle gemeldet werden. Sie gibt diese Angaben an die Pensionskasse weiter.

Anspruch auf eine Invalidenrente haben Versicherte, die im Sinne der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zu mindestens 40% invalid sind. Die Versicherten müssen bei Eintritt der Invalidität in der Stiftung versichert sein. Läuft die Krankentaggeldversicherung aus, meldet diese das Ende der Lohnfortzahlung und der Versicherte erhält von diesem Zeitpunkt an eine Invalidenrente von der Pensionskasse.

Erfolgt eine Lohnanpassung, meldet die Personalstelle diese Änderung direkt der Pensionskasse.

Bei einer Scheidung schickt das Gericht das Scheidungsurteil automatisch an die Pensionskasse. Es teilt mit, in welcher Höhe der Ehepartner Anspruch auf Freizügigkeitsleistungen hat. Diesen Betrag überweist die Pensionskasse auf ein Freizügigkeitskonto oder an die Vorsorgeeinrichtung des Ehepartners.

Wer Hitachi Energy Switzerland AG verlässt, erhält von der Pensionskasse die entsprechende Freizügigkeitsleistung. Sie entspricht dem Sparkapital beim Austritt. Die Freizügigkeitsleistung wird der Pensionskasse des neuen Arbeitgebers überwiesen.

Eine direkte Auszahlung an die Person erfolgt dann, wenn sie die Schweiz (oder das Fürstentum Liechtenstein)* verlässt oder sich selbstständig macht. Die Pensionskasse gibt in solchen Fällen ein Formular aus, auf dem angegeben werden kann, wohin die Freizügigkeitsleistung überwiesen werden soll.

* Davon ausgenommen ist der obligatorische Anteil der Austrittsleistung, sofern sich der Austretende in einem EU-Land niederlässt und dort einer gesetzlichen Versicherung gegen Alter, Tod und Invalidität unterstellt ist. In diesem Fall muss der obligatorische Anteil zur Bestellung eines Freizügigkeitskontos oder einer Freizügigkeitspolice in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein verwendet werden.

Die Personalstelle meldet den Todesfall eines versicherten Mitarbeiters an die Pensionskasse.

Das Todesfallkapital sowie die Ehegatten- und Waisenrente werden ausbezahlt, sobald die notwendigen Dokumente wie Erbenverzeichnis, Geburtsurkunde oder eine Ausbildungsbestätigung der Pensionskasse vorliegen.

Versicherte können ihr Sparkapital für Wohneigentum einsetzen. Dies ist möglich bis spätestens drei Jahre vor Erreichen des reglementarischen Schlussalters. Der Mindestbezug beträgt CHF 20 000.

Bis zum 50. Lebensjahr kann das gesamte Sparkapital bezogen werden; nach dem 50. Lebensjahr kann die Höhe des Sparkapitals zum Zeitpunkt des 50. Lebensjahrs oder die Hälfte des effektiv angesparten Sparkapitals entnommen werden.