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Begriffserklärungen

Erklärungen zu Begriffen der PK und EV der Hitachi Energy Switzerland AG

Versicherte haben die Wahl zwischen drei Beitragstabellen: Standard, Standard plus und Standard minus.

  • Mit der Beitragstabelle Standard plus zahlen Versicherte freiwillig mehr Beiträge pro Monat in die Pensionskasse ein und erhöhen so ihr Sparkapital. Damit steigt auch die Altersrente.
  • Für Lebensphasen, in denen Versicherte nur tiefere Beiträge zahlen können oder möchten, steht die Beitragstabelle Standard minus zur Wahl. Tiefere Beiträge bedeuten aber auch eine Reduktion der Altersleistungen. Durch einen späteren Wechsel zur Tabelle Standard plus können diese Einbussen wieder ausgeglichen werden.

Die Risikoversicherungen für Tod und Invalidität bleiben bei jeder Beitragstabelle unverändert. Der Arbeitgeber leistet seine Beiträge unabhängig von der Wahl des Versicherten immer nach Tabelle Standard. Ein Wechsel der Beitragstabelle ist jeweils per Anfang Jahr möglich. Ohne Meldung des Versicherten zahlt er automatisch Beiträge gemäss der Tabelle Standard.

Der Deckungsgrad zeigt das Verhältnis zwischen den zu erbringenden Leistungen und den vorhandenen Mitteln einer Pensionskasse auf. Von einem Deckungsgrad von 100% spricht man, wenn eine Pensionskasse genügend Vermögen hat, um allen ihren Versicherten die einbezahlten Vorsorgebeiträge gleichzeitig auszuzahlen bzw. alle ihre Verpflichtungen einzulösen. Bei einem Deckungsgrad über 100% bestehen Reserven, die sogenannte Wertschwankungsreserve. Ein Deckungsgrad von beispielsweise 105% bedeutet eine Wertschwankungsreserve von 5%. Eine Unterdeckung liegt vor, wenn der Deckungsgrad unter 100% liegt.

Mit freiwilligen Einlagen (Einkauf) in die Pensionskasse haben Versicherte die Möglichkeit, ihre Altersleistungen zu erhöhen. Sie schliessen damit Vorsorgelücken, die beispielsweise aufgrund von Erwerbsunterbrüchen oder Lohnerhöhungen entstanden sind. Gleichzeitig sparen sie Steuern, da freiwillige Einkäufe in der Steuererklärung vom Einkommen abgezogen werden können. Der Versicherungsausweis weist den provisorisch möglichen Einkaufsbetrag aus. Die Pensionskasse berechnet auf Anfrage den definitiven maximal möglichen Einkaufsbetrag.

Wichtig:

Wird ein Einkauf getätigt, kann der Versicherte aus Sicht der Steuerbehörde in den drei darauf folgenden Jahren keinen Kapitalbezug vornehmen, auch nicht aus dem Sparkapital, das vor dem Einkauf vorhanden war. Aus vorsorgerechtlicher Sicht ist es möglich, Sparkapital aus der Zeit vor dem Einkauf auch während der dreijährigen Sperrfrist zu beziehen. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Steuerbehörde den Kapitalbezug nicht akzeptiert. Der Versicherte muss in jedem Fall die steuerlichen Folgen seines Einkaufs und eines allfälligen Kapitalbezugs selbst abklären und tragen.

Bei der Ergänzungsversicherung Hitachi Energy Switzerland AG wird das gesamte Sparkapital bei der Pensionierung in Kapitalform ausgerichtet. Einkäufe, die innerhalb von 3 Jahren vor dem Altersrücktritt getätigt wurden, dürfen nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht in Kapitalform bezogen werden. Einkäufe sind somit in der Ergänzungsversicherung Hitachi Energy Switzerland AG nur noch bis Alter 62 möglich. Lässt sich ein Versicherter vorzeitig pensionieren und hat er innerhalb der letzten 3 Jahre vor der vorzeitigen Pensionierung Einkäufe getätigt, so werden diese Einkäufe inklusive der darauf anfallenden Zinsen auf ein Freizügigkeitskonto oder eine Freizügigkeitspolice überwiesen.

Verlässt ein Versicherter die Firma, hat er Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung. Diese entspricht dem vorhandenen Sparkapital zum Zeitpunkt des Austritts. Die Freizügigkeitsleistung wird der Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers überwiesen oder – wenn noch kein neuer Arbeitgeber besteht – auf ein Freizügigkeitskonto oder eine Freizügigkeitspolice einbezahlt. Ein Barbezug ist nur in bestimmten Fällen möglich, beispielsweise bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit.

Für jeden Versicherten wird ein individuelles Alterskonto geführt, aus dem sein Sparkapital ersichtlich ist. Das Sparkapital besteht aus den Einlagen (Freizügigkeitsleistung, freiwillige Einkäufe) abzüglich Entnahmen (beispielsweise WEF-Vorbezug) sowie den Spargutschriften (monatliche Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge). Das Kapital wird jährlich mit dem vom Stiftungsrat festgelegten Zinssatz verzinst.

Der technische Zinssatz ist eine rechnerische Grösse. Er wird angewandt, um die zukünftige Verzinsung einer Rente über deren gesamte Laufzeit zu berechnen. Die Höhe des Zinssatzes hängt von der erwarteten Entwicklung der Finanzmärkte ab. Die Vorsorgeeinrichtung muss bis zum Ende jeder Verpflichtung somit eine Rendite erwirtschaften, die mindestens so hoch ist wie der festgelegte technische Zinssatz. Daher ist dieser möglichst so festzulegen, dass er langfristig durch die effektiv erwirtschaftete Vermögensrendite gedeckt wird. Nur so kann er im Sinn einer Garantie über einen längeren Zeitraum beibehalten werden.

Mit dem Umwandlungssatz wird das Sparkapital des Versicherten zum Zeitpunkt der Pensionierung in eine lebenslange jährliche Rente umgewandelt. Der Umwandlungssatz basiert unter anderem auf der durchschnittlichen Lebenserwartung. Die Festlegung der Höhe des Umwandlungssatzes steht somit in engem Zusammenhang mit der Lebenserwartung der jeweiligen Rentnergeneration. Von einer allfälligen Änderung des Umwandlungssatzes sind die laufenden Renten jeweils nicht betroffen.

Der Versicherungsausweis wird im Frühjahr verschickt und auf Anfrage abgegeben. Er gibt Auskunft über die persönliche Versicherungssituation in der 2. Säule. 

Der Stiftungsrat legt jährlich fest, mit welchem Zinssatz die Sparkapitalien verzinst werden. Dieser Zins wird dem persönlichen Sparkapital gutgeschrieben. Der Satz hängt von den aktuellen und erwarteten Erträgen auf den Finanzmärkten, aber auch der finanziellen Situation der Pensionskasse ab. Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz bildet die Untergrenze auf dem obligatorischen Teil (maximal versicherter Lohn 2020: CHF 60‘435).

Bei einem Deckungsgrad über 100% bestehen Reserven, die sogenannte Wertschwankungsreserve. Die Wertschwankungsreserve wird unter anderem gebildet, um Kursschwankungen auf den Vermögensanlagen auffangen zu können. So soll verhindert werden, dass Vorsorgeeinrichtungen aufgrund von kurzfristigen Bewegungen an den Finanzmärkten in eine Unterdeckung geraten. Die Bildung einer Wertschwankungsreserve ist gesetzlich vorgeschrieben. Den angestrebten Prozentsatz (Soll-Wertschwankungsreserve) definieren Pensionskassen entsprechend ihrem Risikoprofil.

Versicherte können ihr Sparkapital für Wohneigentum einsetzen. Dies ist möglich bis spätestens 3 Jahre vor Erreichen des reglementarischen Schlussalters. Der Mindestbezug beträgt CHF 20'000. Bis zum 50. Lebensjahr kann das gesamte Sparkapital bezogen werden; nach dem 50. Lebensjahr kann die Höhe des Sparkapitals zum Zeitpunkt des 50. Lebensjahrs oder die Hälfte des effektiv angesparten Sparkapitals entnommen werden